Notiz an mich selbst: Was motiviert mich?

Notiz an mich selbst: Was motiviert mich?

Motivation treibt uns in unserem Leben an und gibt uns Stärke im Umgang mit Multipler Sklerose (MS). Sie bringt uns auf unseren Weg und gibt uns neue Energie, die täglichen Herausforderungen zu meistern.

Was sind Ihre Motivatoren?

Die Familie und die abzuarbeitende to-do Liste vereinnahmen meist schon den ganzen Tag. Der Alltag lässt uns oft vergessen, was für unseren Körper und Geist gut ist und wo wir Erholung finden. Wir verlieren schnell die eigenen Ziele aus den Augen. Dabei sind es genau diese Ziele, die uns dazu motivieren können, aktiv zu sein und etwas zu erreichen.

Was macht Ihren Tag zu etwas Besonderem? Ein Hobby oder ein regelmäßiges Treffen mit Freunden? Genau diese Dinge sollte man festhalten. Das sind persönliche Motivatoren. Die Momente oder Stunden, die uns glücklich machen. Dafür lohnt es sich, etwas zu tun.

Motivation kann den Umgang mit der MS unterstützen. Denn die eigene Gesundheit zu erhalten, ist ein wesentlicher Faktor, damit wir all die schönen Dinge machen können.

Erfolgsfaktor Therapietreue

Gerade im Umgang mit der MS ist es von großer Bedeutung, sich mit dem eigenen Wohlbefinden auseinanderzusetzten. In sich zu gehen und festzustellen, was den Umgang mit MS leichter macht.

Es gibt Vieles, was im Umgang mit der MS zu beachten ist. Dazu zählen eine gesunde Ernährung, regelmäßige Bewegung, die Physio- oder Ergotherapie genauso wie die Einnahme der Medikamente. Auch das Einhalten des Therapieplans ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die eigene Gesundheit mit MS.

Die Therapie sorgt dafür, dass Menschen mit MS weniger Schübe haben und der Krankheitsverlauf verzögert wird. Im Alltag mit MS ist es wichtig, die vorgegebenen Einnahmezeiten und auch Dosierungen einzuhalten und nicht selbstständig daran etwas zu verändern.

Was beeinflusst Therapietreue? Wenn wir erkennen, was uns daran hindert, die regelmäßige Therapie einzuhalten, können wir selbst etwas daran ändern und Lösungen finden.

Hilfreiche Fragen könnten hierzu sein:

  • Nehme ich die regelmäßige Einnahme / Anwendung ernst?
  • Vergesse ich manchmal meine Medikamente?
  • Wenn ja, in welchen Situationen?
  • Wenn ich Nebenwirkungen spüre, setze ich die Therapie dann aus?
  • Nehme ich immer die richtige Dosierung oder verändere ich diese eigenmächtig?

Der Arzt oder die MS-Schwester können offene Fragen beantworten und Tipps für eine bessere „Therapietreue“ geben.

Motivieren Sie sich täglich dazu, Ihren Therapieplan einzuhalten. Sie können damit aktiv auf den Verlauf der Erkrankung einwirken und Ihre Lebensqualität im Alltag mit MS steigern.

TIPPS für eine bessere „Therapietreue“:

  • Gut sichtbare Merkzettel platzieren, die an die Einhaltung der Therapie erinnern
  • Signalton im Handy oder Wecker programmieren, der nur dann klingelt, wenn es Zeit für die Einnahme der Medikamente ist
  • Einnahme / Anwendung mit Ritualen aus dem Alltag (Zähne putzen, Kaffee kochen ...) kombinieren
  • Therapie in einem Tagebuch oder einer App (z. B. MS und Ich) dokumentieren