Lernen, mit Multipler Sklerose gut zu leben

Mit der Diagnose Multiple Sklerose (MS) wird das Leben zunächst auf den Kopf gestellt. Es stellen sich viele Fragen, die zunächst beantwortet werden müssen.


Drei Teenager sitzen zusammen und lachen

Das Leben und die Multiple Sklerose

Zu Beginn der Diagnose bekommt man von seinem Arzt und der MS-Schwester viele Informationen. Diese müssen erst einmal verarbeitet werden. Es stellt sich die Frage, wie die MS das eigene Leben verändert und wie mit der Erkrankung im Alltag umgegangen werden kann.

Sich selbst und die Multiple Sklerose gut kennenlernen

Vielleicht ist die Diagnose im ersten Moment überfordernd. Ängste und Sorgen darüber, was alles passieren kann und wie die eigene Zukunft aussehen wird, können sich breit machen.

Daher ist es wichtig, sich mit der eigenen Erkrankung auseinanderzusetzen, sie so gut es geht zu verstehen und vor allem, sich und seinen Körper besser kennenzulernen. Je mehr man über die MS-Erkrankung weiß, umso besser kann man mit ihr umgehen und auf sich achten.

Wir haben hier für Sie ein Symptom-Tagebuch zum Download bereitgestellt. Hier können Sie jeden Tag Ihre Erfahrungen und Ihr Befinden eintragen. Es hilft dabei, die Wirksamkeit der MS-Therapie zu überprüfen und MS-Symptome leichter zu erkennen. Das Tagebuch können Sie einfach beim nächsten Arztbesuch mitnehmen.
Mehr zu den Symptomen der Multiplen Sklerose finden Sie hier.

Mehr Infos zu Ihrem Novartis-MS-Medikament finden Sie im geschützten Patientenbereich.

Sie können sich einfach mit dem EU-Code, der auf dem Novartis-MS-Medikament zu finden ist, einloggen.


Das Leben mit MS geht weiter. Was vielleicht zunächst als Hürde erscheint, wird nach und nach seinen Platz im Leben finden und ein ganz „normaler Begleiter".

Gedanken, die im Umgang mit Sorgen unterstützen können

Die Diagnose MS kann anfangs Angst machen. Manchmal nimmt das Gedankenkarussell richtig Fahrt auf und die eigene Phantasie spinnt sich die schaurigsten Dinge aus. Es gibt einige Tipps, die helfen können, mit diesen Sorgen und Ängsten leichter umzugehen und den Blick wieder auf die positiven Dinge zu richten.

Unterstützung im Alltag sichern

Es wird vielleicht Zeiten geben, in denen mehr Hilfe im Alltag benötigt wird. Vielleicht aufgrund eines MS-Schubes – denn manche Dinge können dann schwerer fallen, wie z. B. das Treppensteigen, das Sprechen oder Schreiben. Dann braucht man Unterstützung.

Soziales Netzwerk knüpfen – Reden ist Gold

Ob Familie, Freunde, Nachbarn, Mitschüler, Lehrer oder Kollegen – je besser das eigene soziale Netz ausgebaut ist, umso mehr Verständnis und Hilfe findet man, wenn sie benötigt wird.

Viele Menschen wissen recht wenig über die MS-Erkrankung. Die Begleitsymptome der Multiplen Sklerose werden daher oft fehlgedeutet und bspw. als Lustlosigkeit oder Faulheit verstanden. Die Menschen im direkten Umfeld verstehen diese Phasen besser, wenn sie über die Erkrankung informiert sind.

Ob und wann der beste Zeitpunkt für ein Gespräch über die Multiple Sklerose ist und wie viel Informationen man von sich preisgeben möchte, bleibt die eigene Entscheidung. Das eigene Bauchgefühl ist oft ein guter Ratgeber.

Nicht allein mit MS sein – ein Netzwerk aufbauen

Es gibt viele Ansprechpartner, die nicht aus der Familie oder dem direkten Umfeld kommen: der Neurologe, der Psychotherapeut, die MS-Schwester, der Vertrauenslehrer an der Schule, das Deutsche Studentenwerk oder offizielle Beratungsstellen vom Integrationsamt oder der Agentur für Arbeit u.a. Sie alle können helfen, Antworten zu finden und mögliche Wege im Leben mit einer chronischen Erkrankung aufweisen.

Manchmal hilft auch der Austausch mit anderen MS-Erkrankten. MS-Selbsthilfegruppen bieten eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme und kompetente Beratung in vielen Lebensbereichen.

Sie wollen mehr über das Leben mit Multipler Sklerose erfahren?

Der Umgang mit der eigenen Erkrankung erfordert viel Aufmerksamkeit für das eigene Leben und Konsequenz für die MS-Therapie. Denn der Körper sagt uns genau, wenn etwas nicht gut für uns ist. Gleichermaßen wird man häufiger durch außergewöhnliche neue Erfahrungen mit sich selbst und seinem Umfeld belohnt.
Im nächsten Themenspecial erwartet Sie ein spannender Artikel darüber, welche ersten wichtigen Schritte Ihnen nach der MS-Diagnose dabei helfen, Ihre Lebensträume trotz MS zu verwirklichen. Bleiben Sie also dabei.