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Welche MS-Verlaufsformen gibt es? Welche Immuntherapie ist für meine Patientin oder meinen Patienten geeignet? Kann eine Ernährungsumstellung meiner Patientin oder meinem Patienten helfen? Unsere sieben MS-Lernkompendien zum kostenfreien Download helfen Ihnen, im Praxisalltag zu diesen und weiteren Fragen die richtigen Antworten parat zu haben. Verständlich geschrieben und anschaulich aufbereitet. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Lernkompendium Immunologie

Das menschliche Immunsystem besteht aus vielen Bausteinen: aus unterschiedlichen Immunzellen, aus Organen wie der Milz und den Lymphknoten, aus Geweben, Bahnen und Signalstoffen. Tatsächlich ist unsere Immunabwehr so komplex aufgebaut, dass eine detaillierte Beschreibung den Rahmen eines kompakten Lernkompendiums sprengen würde. Deshalb konzentrieren wir uns im ersten Lernkompendium „Immunologie“ auf Fragen mit Bezug zur Multiplen Sklerose. Eine der wichtigsten lautet: Was ist der Unterschied zwischen heilungsfördernden akuten und krank machenden chronischen Entzündungen? 

Lernen Sie im ersten Teil des Kompendiums das angeborene und das erworbene Immunsystem kennen.

Zahlreiche Grafiken veranschaulichen die immunologischen Prozesse und erläutern die Aufgaben der B-Lymphozyten, der T-Lymphozyten und der Antikörper. Im letzten Kapitel erfahren Sie, warum in der Immunabwehr des zentralen Nervensystems (ZNS) besonders strenge Regeln gelten. Das Gelernte können Sie abschließend mit einem kleinen Selbsttest festigen.

Lernkompendium Pathoimmunologie

Auf das Lernkompendium „Immunologie“ aufbauend beschäftigen wir uns in diesem vertiefenden Kompendium mit den MS-typischen pathologischen Vorgängen. Gemeint sind hier konkret die Krankheitsprozesse im Immun- und Nervensystem, die die Entstehung und die Progression der Multiplen Sklerose fördern. Hochinteressant wird es bereits mit der Eingangsfrage: Ist die MS wirklich eine klassische Autoimmunerkrankung wie die Neuromyelitis optica, die sich ja ganz ähnlich äußern kann?

In diesem Lernkompendium beleuchten wir außerdem die verschiedenen Faktoren, die nach heutigem Kenntnisstand zur Entstehung der MS beitragen können. Sicher haben Sie hierzu die Medienberichte zum Epstein-Barr-Virus (EBV) verfolgt.

Aber auch andere potenzielle (Mit-)Auslöser stehen weiterhin im Fokus der Forschung. Welche genau das sind und was hinter unserer zugegeben etwas reißerisch formulierten Kapitelüberschrift „Mikroglia – Amoklauf der Immunpatrouille im Gehirn“ steckt, erfahren Sie beim Lesen dieses spannenden Lernkompendiums.

Lernkompendium Krankheitsaktivität

Wie zeigt sich eine Multiple Sklerose? In unserem dritten Lernkompendium geht es um die Erscheinungsformen der „Krankheit mit 1.000 Gesichtern“, wie die MS oft betitelt wird. Zum Einstieg erhalten Sie kompakte Überblicksinformationen zu den Verlaufsformen der MS: zur schubförmig remittierenden MS (RRMS), zur sekundär progredienten MS (SPMS) und zur primär progredienten MS (PPMS). Danach steigen wir in die Formen der Krankheitsaktivität ein und behandeln die Frage, warum die Erfassung der Aktivität so wichtig für Therapieentscheidungen ist.

In einem kleinen Exkurs erfahren Sie, wie der Organismus auf MS-bedingte Nervenschädigungen reagiert, um diese bestmöglich auszugleichen. Aber keine Sorge: Es bleibt nicht bei der bloßen Theorie.

In den praxisorientierten Kapiteln lesen Sie, welche Instrumente für eine klinische Verlaufsbeurteilung zur Verfügung stehen – vom einfachen Steckbrett-Test bis zu der weltweit verwendeten Behinderungsstatus-Skala EDSS. Zum Schluss können Sie Ihr neu erworbenes Wissen mit dem kleinen Selbsttest festigen.

Lernkompendium Impfen

Das Thema Impfen kennen Sie sicherlich noch aus Ihrer Ausbildung zur oder zum MFA. Vielleicht haben Sie zuletzt aber auch selbst Impfungen bei Patientinnen und Patienten vorgenommen – im Rahmen der Impfkampagne gegen das neuartige Coronavirus. Aber ganz unabhängig davon schadet eine kompakte Wissensauffrischung doch nie, oder? Unser fünftes Lernkompendium mit dem bewusst breit angelegten Titel „Impfungen“ gliedert sich in einen allgemeinen Teil und in einen fokussierten Teil, der sich speziell mit Impfungen bei MS-Patientinnen und -Patienten beschäftigt.

Im ersten Teil erhalten Sie allgemeine Informationen, etwa zum Unterschied zwischen aktiver und passiver Immunisierung, zu den Impfstofftypen und zur Bedeutung eines umfassenden Impfschutzes.

Im zweiten Teil geht es zunächst um Grundlegendes zu Impfungen bei Multipler Sklerose. Das Fazit dieses Kapitels nehmen wir hier schon einmal vorweg: Umfassender Impfschutz ist insbesondere bei Menschen mit MS wichtig. Das gilt auch für die Impfungen gegen COVID-19 (SARS-CoV2). Am Ende des Lernkompendiums wartet wieder ein kleiner Selbsttest mit 15 Fragen auf Sie.

Lernkompendium Ernährung bei Multipler Sklerose

Nach heutigem Wissenstand kann eine Änderung der Ernährungsgewohnheiten den Krankheitsverlauf der MS wahrscheinlich positiv beeinflussen. Zudem ist die Ernährung einer der Bereiche, auf den die Patientinnen und Patienten selbst aktiv einwirken können. Daraus kann das gute Gefühl entstehen, zusätzlich zur ärztlichen Behandlung einen eigenen Beitrag zur Besserung der Erkrankung zu leisten.

Das sechste Lernkompendium „Ernährung bei Multipler Sklerose“ hat das Ziel, Ihnen als Bindeglied zwischen Patientinnen und Patienten und Fachärztinnen und Fachärzten die Grundlagen der Ernährung bei MS zu vermitteln. Einen Schwerpunkt bilden dabei die sogenannten Antioxidantien, zu denen die Vitamine C und E gehören.

Diese Stoffe bieten Schutz vor oxidativem Stress, der am chronischen Entzündungsprozess der MS mitbeteiligt ist. Betrachten Sie dieses Lernkompendium gern auch als Nachschlagewerk, das Ihnen bei Fragen zur gesunden Ernährung immer wieder gute Antworten liefern kann.

Lernkompendium Kommunikation bei MS

Im siebten Lernkompendium geht es um das vielschichtige Thema, wie bei der Multiplen Sklerose eine gute Patientenkommunikation aussehen kann. Als MS-Nurse kennen Sie es wahrscheinlich nur zu gut: Zuhören, auf Patientenwünsche und -fragen eingehen, Lösungen anbieten – was auf dem Papier recht einfach klingt, kann im hektischen Praxisalltag zur großen Herausforderung werden. Das Lernkompendium will Ihnen dabei helfen, die Säulen einer guten Kommunikation zu verinnerlichen und anzuwenden. Natürlich zum Wohle Ihrer Patientinnen und Patienten, aber genauso zu Ihrem eigenen Wohl – damit Ihnen die Freude am Beruf trotz herausfordernder Tage erhalten bleibt.

Dieses Kompendium gibt Ihnen das Handwerkszeug für gute Kommunikation an die Hand.

Konkrete Gesprächsbeispiele aus der Praxis machen das Gelernte greifbar. Grundsätzlich gilt: Es ist immer gut, ehrlich zu sein. Ihre Patientinnen und Patienten werden es schätzen, wenn Sie offen über Herausforderungen und Möglichkeiten sprechen. Lernen Sie außerdem, zwischen Mit-Leid und Mit-Gefühl zu unterscheiden, damit Sie Ihr Gegenüber stets zielgerichtet beraten und begleiten können.